
Mainz, 15.03.2010
„Mit über 8.600 Besucherinnen und Besuchern hat die diesjährige Künstlermesse Kunst direkt einen neuen Rekord erzielt. Wir freuen uns sehr, dass die Messe so gut bei den Besucherinnen und Besuchern wie auch bei den ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern angekommen ist“, bilanzierte Kulturministerin Doris Ahnen die Kunst direkt, die am Wochenende zum neunten Mal stattfand und drei Tage lang in der Rheingoldhalle für inspirierende Atmosphäre sorgte.
Die positive Besucherbilanz zeige deutlich, dass das neue Konzept der Künstlermesse sehr gut aufgegangen sei und den Erwartungen der Kunstinteressierten entgegenkomme. Mit Messeneuheiten wie der Sonderausstellungsfläche ‚Junge Talente’, der Videowoche, die im Vorfeld auf die Messe aufmerksam gemacht hatte, oder dem ‚Skulpturenforum’ konnten noch mehr junge Menschen für die Messe begeistert werden, so Ahnen.
Erfreulich seien auch die zahlreichen Verkäufe gewesen wie auch das große Interesse der Galeristinnen und Galeristen, in direkten Kontakt mit den Ausstellenden zu treten. „Die Kunst direkt ist längst fester Bestandteil der Kunstszene und sucht mit ihrer besonderen Ausrichtung bundesweit ihresgleichen“, so Ministerin Ahnen.
Drei Künstlerinnen, Natascha Brändli, Gabi Klinger und Carolin Wilms, konnten sich außerdem über den vom Congress Centrum Mainz (CCM) und dem Berufsverband Bildender Künstler (BBK) verliehenen Messestand-kreativ-Preis, dotiert mit jeweils 700 Euro, freuen.
Mainz, den 10.03.2010
In der Mainzer Rheingoldhalle wird am Abend die neunte rheinland-pfälzische Künstlermesse Kunst direkt eröffnet. Bis Sonntag, 14. März 2010, sind dort Arbeiten von 170 Künstlerinnen und Künstlern aus Rheinland-Pfalz und den rheinland-pfälzischen Partnerregionen Fujian (China), Mittelböhmen (Tschechien) und Burgund (Frankreich) zu sehen.
„Die Kunst direkt vereint unter ihrem Dach bereits bekannte Künstlerinnen und Künstler und solche, die noch darauf warten, von einem größeren Publikum entdeckt zu werden. Das macht diese Messe so wichtig und unverwechselbar für Künstlerinnen und Künstler wie auch für Kunstinteressierte“, sagt Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, bei der Pressekonferenz am Vormittag zur Eröffnung der Künstlermesse in der Mainzer Rheingoldhalle. Die Messe zeige einen interessanten Querschnitt der Bildenden Kunst-Szene des Landes. Das Angebot reiche von Aquarell, Grafik und Malerei über Fotografie und Video bis hin zur Plastik.
Kunst direkt vom Produzenten für das Publikum: das sei es, was die rheinland-pfälzische Künstlermesse auszeichne und von vielen anderen Künstlermessen im In- und benachbarten Ausland unterscheide. Die Kunst direkt sei ein Marktplatz für kreative Menschen und damit eine wichtige Ergänzung und Facette des Kunstbetriebs, so Kulturministerin Ahnen. Besonders freue sie sich über die neue Sonderausstellungsfläche für „Junge Talente“, auf der sich junge Künstlerinnen und Künstler rund um die Akademie für bildende Künste der Johannes Gutenberg-Universität präsentieren. „Gerade Nachwuchskünstlerinnen und -künstler müssen wir dabei unterstützen, sich sicher auf dem Kunstmarkt zu bewegen, indem wir sie frühzeitig mit einem kunstinteressierten Publikum zusammenbringen“, ergänzt Ahnen.
Dass man mit dem Konzept der Kunst direkt richtig liege, zeige die Entwicklung der Messe. Mittlerweile seien um die 8000 Besucherinnen und Besucher zu verzeichnen. Auch die Rückmeldungen der Künstlerinnen und Künstler selbst seien sehr positiv, sagte die Ministerin.
Der Mainzer Oberbürgermeister Jens Beutel, der am Abend gemeinsam mit Kulturministerin Ahnen die Messe eröffnet, sieht das Konzept der Ausstellung „Kunst direkt“ als optimal an. „Die letzten Messen belegen, dass dieses ungewöhnliche Angebot stark angenommen wird. Es bleibt ein naheliegendes und zugleich ungewöhnliches Konzept: der direkte Kontakt mit den Künstlerinnen und Künstlern und deren Werken unmittelbar vor Ort. Ich halte dieses Modell für wegweisend und sehr gelungen“, so Beutel.
"Kunst direkt nennt sich diese älteste und repräsentativste deutsche Künstlermesse, auf der die Künstlerinnen und Künstler unmittelbar den Besuchern die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentieren. Sie tun dies auch, um Prozesse transparent zu machen, die sich über das Werk allein nicht vermitteln lassen. Daher möchte ich beide Seiten zur Neugier und Offenheit ermutigen, denn erst aus dem gegenseitigen Kennen und Erkennen wächst die Wertschätzung, durch die der Rang der Kultur in unserer Gesellschaft bestimmt wird“, erklärt Mathias Graffé, Vorsitzender des Berufsverbandes Bildender Künstler (BBK) in Rheinland-Pfalz. Die Messekonzeption habe auf Grund ihres Erfolges viele Nachahmer in anderen Bundesländern gefunden.
August Moderer, Geschäftsführer des Congress Centrum Mainz sieht die Rheingoldhalle als idealen Austragungsort für die Messe. „Die großzügigen und hellen Räumlichkeiten machen Kunst erlebbar für Jedermann und wir sehen in dem wiederholten Auftrag für die Durchführung der Kunst direkt die Chance, unsere Location im besten Licht präsentieren zu können.“
Moderer betonte die vielen attraktiven Programmpunkte, die auf der Messe präsentiert werden und besonders die Aktion: ‚Soziale Plastik’ des Künstlers Brandstifter.
Die Besucher werden aufgefordert, sich aktiv zu beteiligen, um gemeinsam eine soziale Plastik in der Rheingoldhalle zu errichten. Teilnehmen kann jeder, der mindestens eine leere Plastikflasche an Brandstifters Koje persönlich abgibt und dafür ein von ihm handsigniertes und datiertes Künstlerzertifikat sowie eine Internetpräsenz auf thesociaplastic.wordpress.com erhält. Der pfandwerte Erlös des Werkes wird anschließend einer sozialen Einrichtung gespendet.
Wissenswertes rund um die Messe:
Eine Fachjury hat das Feld der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 236 eingereichten Bewerbungen zusammengestellt. Mit 66 Künstlerinnen und Künstlern stelle die Sparte Malerei das größte Kontingent, gefolgt von der Grafik (41), der Bildhauerei/Plastik (26) und der Fotografie (19). Der Rest decke die gesamte Bandbreite künstlerischer Ausdrucksformen ab.
Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus dem Großraum Mainz beziehungsweise aus dem Kreis Mainz-Bingen (43) gefolgt von den Landkreisen Südliche Weinstraße mit 8 und Germersheim mit 6 Künstlerinnen und Künstlern.
Neben den ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern sind das Künstlerhaus Schloss Balmoral mit Arbeiten von Wenz’n Warras und das Institut für künstlerische Keramik und Glas der Fachhochschule Koblenz mit Ausstellungsstücken dabei.
Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern stehen je zwölf Quadratmeter Standfläche zur Verfügung. Die drei kreativsten Ausstellungsflächen werden mit dem „Messe-kreativ-Preis“ ausgezeichnet. Neben der klassischen Präsentation auf einzelnen Standflächen wird es auf der ‚Kunst direkt 2010’ erstmals auch ein Skulpturenforum geben, das vor allem Bildhauerinnen und Bildhauern die Präsentation ihrer Plastiken auf einer offenen Fläche ermöglicht. Neu auf der Kunst direkt 2010 sind auch ein spezielles Forum für „Junge Talente“ sowie Workshops und offene Veranstaltungen zum Thema „Kunstmarkt“.
Unter fachlicher pädagogischer Anleitung werden Kinder kostenfrei betreut. Die kleinen Messebesucherinnen und –besucher stellen eigene Kunstwerke her.
Vom 12. bis zum 14. März 2010 findet in der Rheingoldhalle auf mehr als 7000 qm die neunte rheinland-pfälzische Künstlermesse „Kunst direkt“ statt. Eine unabhängige Fachjury hat dafür aus knapp 240 eingereichten Bewerbungen 170 teilnehmende Künstlerinnen und Künstler ausgewählt.
„Wir werden bei dieser Künstlermesse einen sehr interessanten Querschnitt der Bildenden Kunst-Szene unseres Landes präsentieren können“, sagte Kulturministerin Doris Ahnen. „Dadurch bietet sich vielen Künstlerinnen und Künstlern die Chance, in direkten Kontakt zum kunstinteressierten Publikum zu treten und ihre Werke auf dem Markt anzubieten.“ Die Messe sei ausdrücklich als Selbstvermarktungs-Forum angelegt und wolle eine Kultur des Kunstkaufens fördern. „Dass wir mit dieser Ausrichtung richtig liegen, belegen die positiven Rückmeldungen, die wir bei den zurückliegenden Messen sowohl von den Künstlerinnen und Künstlern als auch von den Besucherinnen und Besuchern bekommen haben“, sagte Ministerin Ahnen.
Bei der zurückliegenden Messe im Jahr 2008 wurden über 8000 Besucherinnen und Besucher gezählt – damit konnte die letzte Künstlermesse an ihr Rekordergebnis von 2006 anknüpfen.
Aufstrebende Künstlerinnen und Künstler wie Christian Felder, Markus Georg Reintgen oder Laura Weinand seien ebenso dabei wie renommierte Künstlerinnen und Künstler wie Thomas Brenner, Birgid Helmy, Eberhard Linke, Sieglinde und Guido Ludes, Liesel und Johannes Metten oder Reinhold Petermann. Hinzu kämen Preisträgerinnen und Preisträger sowie Stipendiatinnen und Stipendiaten des Landes, beispielsweise Juliane Gottwald, Matthias Matzak, Christian Peter, Elke Richert oder Thomas Sterna.
Mit 66 Künstlerinnen und Künstlern stelle die Sparte Malerei das größte Kontingent, gefolgt von der Grafik (41), der Bildhauerei/Plastik (26) und der Fotografie (19). Die Übrigen deckten die gesamte Bandbreite künstlerischer Ausdrucksformen ab.
Aufschlussreich sei auch ein Blick auf das breite Altersspektrum: der jüngste Teilnehmer wurde 1980 geboren, der älteste im Jahr 1925.
Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern stehen je zwölf Quadratmeter Standfläche zur Verfügung. Die drei kreativsten Ausstellungsflächen werden mit dem „Messe-kreativ-Preis“ ausgezeichnet. Neben der klassischen Präsentation auf einzelnen Standflächen wird es auf der ‚Kunst direkt 2010’ erstmals auch ein Skulpturenforum geben, das vor allem Bildhauerinnen und Bildhauern die Präsentation ihrer Plastiken auf einer offenen Fläche ermöglicht. Neu auf der Kunst direkt 2010 sind auch ein spezielles Forum für junge Talente sowie Workshops und offene Veranstaltungen zum Thema „Kunstmarkt“.
Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer kämen aus dem Großraum Mainz beziehungsweise aus dem Kreis Mainz-Bingen (43), gefolgt von den Landkreisen Südliche Weinstraße mit 8 und Germersheim mit 6 Künstlerinnen und Künstlern. Die übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer seien gut über die übrigen Landkreise verteilt.
Außerdem beteiligten sich auch bei der neunten Künstlermesse nach Angaben von Kulturministerin Ahnen wieder Gäste aus den rheinland-pfälzischen Partnerländern beziehungsweise -regionen Fujian (China), Burgund und Mittelböhmen. Darüber hinaus zeige das Künstlerhaus Schloss Balmoral mit Bad Ems-Patience – Wenz’n Warras Arbeiten ehemaliger Stipendiatinnen - die zudem Teilnehmerinnen beim laufenden Mentoring für Bildende Künstlerinnen des Landes Rheinland-Pfalz sind - sowie die interaktive Performanceaktion Soziale Plastik des Künstlers Brandstifter, der erst kürzlich ein Stipendium in New York mit Unterstützung der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur und des Künstlerhauses Schloss Balmoral absolviert hat. Weitere Arbeiten werden von Studierenden des Instituts für Künstlerische Keramik und Glas der Fachhochschule Koblenz in Höhr-Grenzhausen ausgestellt und angeboten.
Ideeller Träger der Messe ist der Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz; wirtschaftliche Träger sind das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur und die Congress Centrum Mainz GmbH.
Der Geschäftsführer der Congress Centrum Mainz GmbH, August Moderer, die mit der Durchführung der Messe wiederholt betraut worden ist, erklärte, dass die lichtdurchfluteten Flächen in der Rheingoldhalle eine ideale Voraussetzung für die Präsentation der Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler bieten.
Wie in den Vorjahren werde es erneut ein attraktives und pädagogisch betreutes Kinderprogramm geben, sowie besondere Eintrittstarife für Kinder und Jugendliche. Erstmals werden auch Führungen für Erwachsene angeboten, teilte der CCM-Geschäftsführer mit.
Die Messe wird an allen drei Tagen von 11 bis 19 Uhr geöffnet sein.
Zusätzlich wird die „Kunst direkt“ für vorher angemeldete Schulklassen geöffnet sein.
Besondere Führungen für Schulklassen werden nach Terminvereinbarung organisiert.
Neu in diesem Jahr ist auch die Kinderkarte für 5,-€, die für alle 7- bis 18-Jährigen Gültigkeit hat. Daneben wird es ein pädagogisch betreutes Kinderprogramm geben, so dass Familien die Messe getrost im Rahmen eines Ausfluges besuchen können.
Tageskarten zu 9,50€, ermäßigt zu 8,-€ werden direkt an der Ausstellungskasse verkauft. Weitere Informationen auch unter www.kunst-direkt.rlp.de
Mainz, den 04. September 2009
Vom 12. bis zum 14. März 2010 findet in der Mainzer Rheingoldhalle die neunte rheinland-pfälzische Künstlermesse ‚Kunst direkt’ statt. Künstlerinnen und Künstler, die daran teilnehmen möchten, sind aufgerufen, sich bis zum 10. Oktober 2009 beim Ausrichter, der Congress Centrum Mainz GmbH, zu bewerben. Die Bewerbungsunterlagen können dort schriftlich angefordert (Congress Centrum Mainz GmbH, Rheinstraße 66, 55116 Mainz) oder im Internet heruntergeladen werden
(www.kunst-direkt.rlp.de).
Ausstellen können Künstlerinnen und Künstler, die in Rheinland-Pfalz geboren sind oder dort ihren Wohnsitz haben. Zudem werden eine künstlerische Ausbildung und eine nachweisbare, kontinuierliche Ausstellungstätigkeit vorausgesetzt. Die künstlerische Tätigkeit ist mit Fotos und/oder Katalogen zu belegen; Zeitungsartikel werden nicht berücksichtigt. Zugelassen sind alle künstlerischen Techniken. Die Entscheidung über die Zulassung trifft eine Fachjury. Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler verpflichten sich, während der gesamten Veranstaltung ihre Exponate zu präsentieren. Die Bewerbung von jungen Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern wird besonders begrüßt. Die ‚Kunst direkt’ versteht sich ausdrücklich als Messe, die eine Kultur des Kunstkaufens fördern soll.
Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern stehen im kommenden Jahr je zwölf Quadratmeter Standfläche zur Verfügung. Die Messewände können bei Bedarf beklebt, tapeziert, genagelt oder gestrichen werden. Neben der klassischen Präsentation auf einzelnen Standflächen wird es auf der ‚Kunst direkt 2010’ erstmals einen ‚Open Space’ geben, der vor allem Bildhauerinnen und Bildhauern die Präsentation ihrer Plastiken auf einer offenen Fläche ermöglicht.
Ideeller Träger der Messe ist der Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz; wirtschaftliche Träger sind das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur und die Congress Centrum Mainz GmbH.
MINISTERIUM FÜR BILDUNG, WISSENSCHAFT, JUGEND UND KULTUR
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